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	<title>Demokratie braucht Politische Bildung</title>
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	<description>Bundesausschuss Politische Bildung</description>
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		<title>Wahl angenommen – und dann?</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Feb 2012 13:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>agenturadmin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Projekte]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeit im Integrationsrat]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Seminar für Migranten, die bereits politisch aktiv sind – ist das wirklich nötig? Ist es nicht sinnvoller, andere aus ihrer Passivität zu wecken? Die Akademie Klausenhof sieht das genauso, findet aber auch: Gerade diejenigen, die sich schon engagieren, brauchen &#8230; <a href="http://www.demokratiebrauchtpolitischebildung.de/index.php/2012/02/wahl-angenommen-und-dann/">weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Seminar für Migranten, die bereits politisch aktiv sind – ist das wirklich nötig? Ist es nicht sinnvoller, andere aus ihrer Passivität zu wecken? Die Akademie Klausenhof sieht das genauso, findet aber auch: Gerade diejenigen, die sich schon engagieren, brauchen Unterstützung. Deshalb wurde das Projekt „Arbeit im Integrationsrat“ auch für den Preis Politische Bildung 2011 nominiert.<span id="more-304"></span></p>
<p>Das Seminar „Arbeit im Integrationsrat“ richtet sich an eine ungewöhnliche Zielgruppe – Veranstaltungen für Menschen mit Migrationshintergrund zum Thema „Partizipation“ gibt es zwar viele, aber erst die Akademie Klausenhof am Niederrhein spricht auch diejenigen an, die sich bereits politisch engagieren. Viele stehen vor ihrer ersten Amtszeit in einem Integrationsrat. Doch welche Kenntnisse brauchen sie, um aktiv ihre Meinung und Ansichten zu vertreten? Wie gestaltet sich eigentlich die Arbeit in einem Integrationsrat? Das wurde den Teilnehmern auf verschiedene Arten an einem Wochenende näher gebracht.</p>
<p>Inhaltlich gliederte sich die Veranstaltung in drei Teile: Ein Referat über die rechtlichen Grundlagen führte in die Arbeit eines Integrationsrates ein. Daraufhin folgte ein argumentativer Teil, bei dem die Teilnehmer lernten, wie sie zu ihren Argumenten kommen und wie sie diese dann rhetorisch vertreten. Auch Verhandlungsgeschick und Diplomatie standen auf dem Lehrplan. Im letzen Teil wurde schließlich das politische Planspiel „Zoff in Steuverhoff“ gespielt, bei dem die Teilnehmer anhand eines fiktiven Problems ihre neu erworbenen Fähigkeiten erproben konnten.</p>
<p><strong>Fit für die Praxis</strong></p>
<p>Der Mix aus verschiedenen Methoden machte das Projekt besonders interessant: Die Kombination aus der Aneignung von Wissen, der rhetorischen Befähigung zu argumentieren und dem anwendungsorientierten Ansatz gab allen Teilnehmern die Möglichkeit, in ihrer persönlich bevorzugten Methode zu arbeiten. Durch das Seminar trauten sich auch diejenigen, die zum ersten Mal in einen Integrationsrat gewählt worden waren, ihre Anliegen und Ideen zu formulieren und sie in einer Diskussion zu vertreten. Das Projekt stärkte sie in ihrem Engagement und ermutigte sie, deutlich Position zu beziehen.</p>
<p>Die Finanzierung erfolgte durch die <a title="Öffnet den externen Link zu http://www.bpb.de in einem neuen Fenster" href="http://www.bpb.de" target="_blank">Bundeszentrale für Politische Bildung</a>, das <a title="Öffnet den externen Link zu http://www.schulministerium.nrw.de/BP/Weiterbildung/index.html in einem neuen Fenster" href="http://www.schulministerium.nrw.de/BP/Weiterbildung/index.html" target="_blank">Weiterbildungsgesetz NRW</a> und durch Eigenbeiträge der Teilnehmer. Dem <a title="Öffnet den externen Link zu http://www.laga-nrw.de einem neuen Fenster" href="http://www.laga-nrw.de" target="_blank">Landesintegrationsrat NRW</a> als Kooperationspartner gefiel das Konzept so gut, dass es auch in den nächsten Jahren weiter fortgeführt werden soll.</p>
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		<title>Debatte zur Bundeszentrale für politische Bildung</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Jan 2012 10:24:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maren Schink</dc:creator>
				<category><![CDATA[Links]]></category>
		<category><![CDATA[Bundeshaushalt]]></category>
		<category><![CDATA[Daniela Kolbe]]></category>
		<category><![CDATA[Kürzungen]]></category>
		<category><![CDATA[Stefan Ruppert]]></category>
		<category><![CDATA[Thüringer Allgemeine]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Kürzungspläne der Bundesregierung bei der Bundeszentrale für politische Bildung heizen die Debatte an: Während der FDP-Bundestagsabgeordnete Stefan Ruppert die Kürzungen für gerechtfertigt hält, befürchtet die SPD-Bundestagsabgeordnete Daniela Kolbe eine Schwächung der politischen Bildung, wie die Thüringer Allgemeine berichtet. Rupperts &#8230; <a href="http://www.demokratiebrauchtpolitischebildung.de/index.php/2012/01/debatte-zur-bundeszentrale-fuer-politische-bildung/">weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Kürzungspläne der Bundesregierung bei der Bundeszentrale für politische Bildung heizen die Debatte an: Während der FDP-Bundestagsabgeordnete Stefan Ruppert die Kürzungen für gerechtfertigt hält, befürchtet die SPD-Bundestagsabgeordnete Daniela Kolbe eine Schwächung der politischen Bildung, wie die Thüringer Allgemeine berichtet.</p>
<p>Rupperts Hauptargument: Die Regierung wolle künftig keine Schulden mehr machen, denn ein gigantisches Haushaltsdefizit schade der Demokratie mehr als alles andere.</p>
<p>Kolbe hingegen weist darauf hin, die schwarz-gelbe Regierung habe nach der Wahl versichert, nicht bei der Bildung zu kürzen. Gerade in Krisenzeiten benötige eine Demokratie jedoch mehr politische Bildung anstatt weniger. Auch im <a href="http://www.bap-politischebildung.de/2011/03/daniela-kolbe-mdb-eine-breite-gesellschaftliche-debatte-ist-von-ganz-entscheidender-bedeutung/" target="_blank">bap-Interview</a> sprach Daniela Kolbe bereits über die Rolle der politischen Bildung für die Gesellschaft.</p>
<p><a href="http://www.thueringer-allgemeine.de/startseite/detail/-/specific/Debatte-zur-Bundeszentrale-fuer-politische-Bildung-1164008446" target="_blank">Zur Debatte</a></p>
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		<title>Radio zum Anfassen und Selbermachen</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Jan 2012 13:55:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>agenturadmin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Projekte]]></category>
		<category><![CDATA[Radio Corax]]></category>

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		<description><![CDATA[Radiobeiträge selbst zu produzieren ist gar nicht so schwer. Doch wie wird aus einer Idee ein Verein, wie werden daraus 200 aktive Mitglieder und wie erreicht man 15.000 Zuhörer rund um die Uhr? Radio Corax macht es vor. Das Radioprojekt &#8230; <a href="http://www.demokratiebrauchtpolitischebildung.de/index.php/2012/01/radio-zum-anfassen-und-selbermachen/">weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object width="315" height="263"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/-TPwnOW47yM" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed wmode="opaque" src="http://www.youtube.com/v/-TPwnOW47yM" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="315" height="263"></embed></object></p>
<p>Radiobeiträge selbst zu produzieren ist gar nicht so schwer. Doch wie wird aus einer Idee ein Verein, wie werden daraus 200 aktive Mitglieder und wie erreicht man 15.000 Zuhörer rund um die Uhr? Radio Corax macht es vor. Das Radioprojekt aus Halle wurde beim Preis Politische Bildung mit dem Sonderpreis Medien ausgezeichnet. <span id="more-301"></span></p>
<p>Bei Radio Corax kann jeder mitmachen: Kinder, Schüler, Studenten, ältere Bürger, Menschen mit und ohne Arbeit, mit und ohne Handicap, mit und ohne Migrationshintergrund. Erklärtes Ziel ist es, für Interessierte jeden Alters sowie aller sozialen und kulturellen Herkünfte offen zu sein. So ist die Vielfalt der ehrenamtlich produzierten Programminhalte definitiv gesichert: Alles von Genrüben, Weltraumschrott und Klimaschutz bis hin zu politischem Extremismus und den Auslandseinsätzen der Bundeswehr wird thematisiert.</p>
<p>Zuhörer finden sich auch zahlreich: Die tagesaktuellen Sendungen hören etwa 15.000 Menschen zwischen Leipzig und Madgeburg, das Webradio ist weltweit zu empfangen. Alle Inhalte werden außerdem über die Website, Facebook und Twitter verbreitet. Jeder Hörer ist ein potentieller Sender – viele haben schon an Workshops teilgenommen oder in den Redaktionen Sendungen mitproduziert. Wer möchte, darf auch ans Mikrofon. Hier kommen ganz unterschiedliche Menschen zusammen, die die Lust gemeinsam haben, sich einzumischen. Um sich Gehör zu verschaffen, nutzen sie das Medium Radio.</p>
<p><strong> Ein Radiosender – 11 Sprachen</strong></p>
<p>Radio Corax sendet in 11 verschiedenen Sprachen, darunter Russisch, Vietnamesisch und Indisch. So wird das Radio zum soziokulturellen Akteur in Halle und Umgebung – und wirkt auch als „Demokratielabor“. Alle Entscheidungen zu Programm und Inhalten werden basisdemokratisch getroffen, Ideen werden immer wieder neu diskutiert und reflektiert. Der Verein und seine 200 Mitglieder verhandeln regelmäßig neu darüber, wer sie sind und was sie wollen. Radio Corax schafft es, Menschen dazu zu befähigen, sich mit ihrer ganz eigenen Stimme öffentlich zu artikulieren und sich gesellschaftspolitisch zu engagieren.</p>
<p>Mehr unter <a title="Öffnet den externen Link zu http://www.radiocorax.de in einem neuen Fenster" href="http://www.radiocorax.de" target="_blank">www.radiocorax.de</a></p>
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		<title>Politische Bildung: dauerhafte Angebote gegen Extremismus dienen der Zukunftsvorsorge der Demokratie</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Nov 2011 10:18:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>agenturadmin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Kampagne]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Extremismus]]></category>
		<category><![CDATA[Politische Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtsextremismus]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtsterror]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Zusammenhang mit den erschreckenden Entwicklungen und ständig neuen Erkenntnissen zum Rechtsextremismus in unserer Gesellschaft wird jetzt nach mehr Überwachung und nach Verboten gerufen. Es ist unglaublich, was über Jahre hinweg praktisch unbeachtet in unserer Gesellschaft geschehen konnte. Erschreckend sind &#8230; <a href="http://www.demokratiebrauchtpolitischebildung.de/index.php/2011/11/politische-bildung-dauerhafte-angebote-gegen-extremismus-dienen-der-zukunftsvorsorge-der-demokratie/">weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Zusammenhang mit den erschreckenden Entwicklungen und ständig neuen Erkenntnissen zum Rechtsextremismus in unserer Gesellschaft wird jetzt nach mehr Überwachung und nach Verboten gerufen. Es ist unglaublich, was über Jahre hinweg praktisch unbeachtet in unserer Gesellschaft geschehen konnte. Erschreckend sind auch die Einstellungen und Überzeugungen, die diesem Handeln zugrundeliegen. Für unsere demokratische Gesellschaft ist es äußerst bedenklich, dass die Akteure dabei auf stillschweigende oder aktive Unterstützung aus der Bevölkerung zurückgreifen konnten. Welche Reaktionen notwendig sind, lässt sich derzeit noch nicht beurteilen. In einem ersten Schritt sind auf jeden Fall mehr Information und Aufklärung notwendig: Welche Straftaten wurden tatsächlich geplant oder ausgeführt? Was wussten die staatlichen Überwachungsorgane und warum wussten sie vieles nicht?</p>
<p><span id="more-378"></span></p>
<p><div class="simplePullQuote">Konkret sollten wir uns fragen, was sich in der Gesellschaft ändern muss, damit demokratiefeindliche Ideologien, die Fremdenfeindlichkeit oder Rassismus propagieren, nicht stillschweigend hingenommen werden oder aktiv unterstützt werden.</div>Wenn diese Fragen beantwortet und die erforderlichen Maßnahmen ergriffen worden sind, dann sollte in einem zweiten Schritt gefragt werden, wie es soweit kommen konnte. Konkret sollten wir uns fragen, was sich in der Gesellschaft ändern muss, damit demokratiefeindliche Ideologien, die Fremdenfeindlichkeit oder Rassismus propagieren, nicht stillschweigend hingenommen werden oder aktiv unterstützt werden. Wir müssen diese Einstellung als das erkennen und brandmarken, was sie im Endeffekt bewirkt: Die Zerstörung unserer Gesellschaft. Einer Gesellschaft, die auf der Achtung der Menschenrechte fußt, Gerechtigkeit sichert und als Organisationsprinzip in Bezug auf Entscheidungen demokratische Verfahrensweisen beachtet. Gesellschaftliche Gruppen, Medien und Politik sind aufgefordert, das eigene Verhalten zu überprüfen, wo es negativen Entwicklungen Vorschub leistet. Die Wissenschaft ist noch mehr als bisher gefordert, Ursachen und Zusammenhänge zu erforschen.</p>
<p>Schule, Jugend– und Erwachsenenbildung sollte noch intensiver demokratische Grundbildung betreiben. Politische Bildung leistet hier einen wichtigen Beitrag: gerade mit ihren non-formalen Angeboten ist sie ganz nah an den Lebenswelten der Menschen. Sie setzt dabei nicht auf Konfrontation, sondern im Gegenteil auf Dialog und Austausch. Sie ist somit Seismograph für gesellschaftliche Entwicklungen – ganz ohne V-Leute. Nur mit dieser präventiven Grundhaltung, die Eigenheiten und Vorzüge unseres demokratischen Systems aktiv vermittelt ohne dessen Grenzen und Probleme auszublenden, wird es gelingen, auch zukünftig den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu garantieren. Die Gegner stehen nicht wie früher der Gesellschaft gegenüber, sondern wirken mittendrin.</p>
<p><div class="simplePullQuote">Poli­ti­sche Bil­dung kann nur wir­ken, wenn sie lang­fris­tig ange­legt ist und über eine Infra­struk­tur ver­fügt. Natür­lich kön­nen auch beson­dere Akti­ons­pro­gramme etwas errei­chen, doch die zusätz­li­che Ver­wal­tung neben den beste­hen­den Sys­te­men schafft Dop­pel­ar­beit und unnö­ti­gen Ver­wal­tungs­auf­wand.</div>Die Situation ist also dramatisch. Spätestens jetzt sollten bundesweit alle gesellschaftlichen Kräfte und finanziellen Ressourcen für eine demokratische Gesellschaft mobilisiert werden. Dennoch verfolgt der Deutsche Bundestag noch eine gegenteilige Richtung: In den Jahren 2012 und 2013 sollen die Mittel für die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) gekürzt werden. „Demokratisches Bewusstsein“, so hat Bundestagspräsident Dr. Norbert Lammert es einmal auf einer bap-Veranstaltung formuliert, „fällt nicht vom Himmel“. Demokratie muss immer wieder neu gelernt werden. Politische Bildung kann nur wirken, wenn sie langfristig angelegt ist und über eine Infrastruktur verfügt. Natürlich können auch besondere Aktionsprogramme etwas erreichen, doch die zusätzliche Verwaltung neben den bestehenden Systemen schafft Doppelarbeit und unnötigen Verwaltungsaufwand. Es wird auch dauern, bis sie in Funktion sind. Im Namen des bap fordere ich deshalb die Zuständigen im Bundestag und Innenministerium noch einmal nachdrücklich auf, die Kürzungen aus aktuellem Anlass zurückzunehmen und die Mittel aufzustocken. Die Träger der Infrastruktur politischer Bildung sind bereits in Bezug auf die aktuellen Herausforderungen durch die rechtsextremen Entwicklungen aktiv und könnten ihre Bildungsangebote verstärken. Auf der Grundlage ihrer wertgebundenen Bildungsarbeit leistet politische Bildung einen unersetzlichen Beitrag zum Erhalt unserer demokratischen Gesellschaft. Das soll auch in Zukunft so bleiben.</p>
<p>Lothar Harles<br />
Vorsitzender bap<br />
Bonn, den 29. November 2011</p>
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		<title>Nichts ist unmöglich!</title>
		<link>http://www.demokratiebrauchtpolitischebildung.de/index.php/2011/11/nichts-ist-unmoeglich/</link>
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		<pubDate>Fri, 25 Nov 2011 08:52:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>agenturadmin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Projekte]]></category>
		<category><![CDATA[GenderCamp]]></category>
		<category><![CDATA[Hüll]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Tagung veranstalten, ohne ein Konzept zu erarbeiten? Keine Inhalte planen, sondern lieber auf die Ideen der Teilnehmenden hoffen? Klingt nach miserabler Organisation, ist allerdings ein neuartiger Workshop. Und dass ein sogenanntes BarCamp funktioniert, zeigt das Beispiel „Gender Camp 2010“. &#8230; <a href="http://www.demokratiebrauchtpolitischebildung.de/index.php/2011/11/nichts-ist-unmoeglich/">weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Tagung veranstalten, ohne ein Konzept zu erarbeiten? Keine Inhalte planen, sondern lieber auf die Ideen der Teilnehmenden hoffen? Klingt nach miserabler Organisation, ist allerdings ein neuartiger Workshop. Und dass ein sogenanntes BarCamp funktioniert, zeigt das Beispiel „Gender Camp 2010“. Hier haben die Teilnehmer vor Ort das Programm für ein ganzes Wochenende gestaltet und außerdem Aktivitäten angeregt, die weit über das Camp hinaus reichen. <span id="more-298"></span></p>
<p>Das weltweit erste BarCamp zum Thema Geschlechterverhältnisse und Netzpolitik veranstaltete das ABC Bildungs– und Tagungszentrum e.V. im Mai 2010 im niedersächsischen Hüll. 53 Teilnehmer machten mit, um sich zu informieren, auszutauschen und zu vernetzen. Die Gruppe war gemischt: auf der einen Seite Anhänger der feministischen Szene, die in die Netzkultur reinschnuppern wollten, und auf der anderen Seite Netzbewohner, die sich intensiver mit Feminismus und Gender beschäftigen wollten.</p>
<p>Das Camp begann mit einem Brainstorming – möglich war als Programmpunkt für das Wochenende alles, was von den Teilnehmern angeboten wurde. Schließlich fanden insgesamt 25 verschiedene Sessions statt, kleine Sitzungen mit Raum für Diskussionen, Workshops oder Vorträge. Es wurde gebastelt, gelötet, getextet, programmiert, debattiert und präsentiert. Themen rund um das Internet und Geschlechterverhältnisse fanden sich einige: technische, soziale, politische und kulturelle. Schon während und auch nach der Veranstaltung verfassten die Teilnehmer Protokolle und Feedbacks, die sie in einem Blog veröffentlichten.</p>
<p><strong>Gender Camp 2011 – ausgebucht!</strong></p>
<p>Die starke Identifizierung der Teilnehmer mit dem Camp und ihr andauerndes Engagement sind die Grundlage für Projekte, die über die Veranstaltung hinaus fortgeführt werden. Das offene Konzept und die Vielfalt an Methoden und Inhalten schaffte es, neue Zielgruppen für die politische Bildung zu gewinnen. Das Modell des BarCamps kann auf sämtliche Themenbereiche übertragen werden und so die klassischen Seminarangebote der Bildungsstätten ergänzen. Für diese Innovation wurde das Projekt „Gender Camp 2010“ mit dem Sonderpreis Medien ausgezeichnet. Ein voller Erfolg – auch die 60 Plätze für das „Gender Camp 2011“ waren bereits nach wenigen Stunden ausgebucht.</p>
<p>Das „Gender Camp 2010“ wurde durch Fördermittel des<a title="Öffnet den externen Link zu http://www.adb.de/ in einem neuen Fenster." href="http://www.adb.de/" target="_blank"> Arbeitskreises deutscher Bildungsstätten</a>, der <a title="Öffnet den externen Link zu http://www.bpb.de/ in einem neuen Fenster" href="http://www.bpb.de/" target="_blank">Bundeszentrale für politische Bildung</a> sowie durch Teilnahmebeiträge finanziert.</p>
<p>Sammelblog zur Dokumentation des Gender Camps:  <a title="Öffnet den externen Link zu http://gendercamp.posterous.com in einem neuen Fenster" href="http://gendercamp.posterous.com" target="_blank">gendercamp.posterous.com</a></p>
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