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Gute Gründe
Was ist Ihr guter Grund für Politische Bildung? Schreiben sie uns einen Kommentar oder twittern Sie Ihre Meinung mit dem Hashtag #dbpb2011.
Gerade in einer Zeit, in der wir einerseits fast täglich von gewalttätigen und anderen Erscheinungsformen des Rechtsextremismus erfahren, der als Ausdruck von Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Intoleranz längst mitten in unserer Gesellschaft angekommen ist und andererseits die Notwendigkeit von gelebter und erfahrener Demokratie gerade bei Jugendlichen immer deutlicher hervortritt, muss die Beschneidung politischer Bildung geradezu als anachronistischer Akt erscheinen. Eine Erziehung und Bildung zur Demokratie im Sinne einer aktiven und partizipatorischen Bürgergesellschaft ist ohne politische Bildung nicht denkbar.
Wer keine politische Bildung besitzt, geht Gefahr der falschen politisch orientierten Seite zuzugehören. Wohin das führen kann, zeigt uns die Geschichte. Wer auf politische Bildung verzichtet, unterstützt das Chaos. Demokratie braucht Bildung, sehr wichtig die politische.
Ines Hepting
Politische Teilhabe geht nicht ohne Verstehen. Politisches Verstehen geht nicht ohne Bildung.
Sebastian Basedow
Der digitale Umbruch bringt Wandel für alle gesellschaftlichen Bereiche mit sich. Wo wenn nicht in der politischen Bildung soll die demokratische Debatte darüber geführt werden, wie dieser Wandel gestaltet werden kann?
Politische Bildung bedeutet Politik im Herzen lernen.
Gerade in einer Zeit, in der der Bürger mehr und mehr eingebunden werden will und ja anscheinend auch eingebunden werden soll, braucht es eher mehr Finanzmittel für die politische Bildung und nicht weniger. Denn nur wer informiert ist, kann auch konstruktiv mitmachen!
Debatte zur Bundeszentrale für politische Bildung
Die Kürzungspläne der Bundesregierung bei der Bundeszentrale für politische Bildung heizen die Debatte an: Während der FDP-Bundestagsabgeordnete Stefan Ruppert die Kürzungen für gerechtfertigt hält, befürchtet die SPD-Bundestagsabgeordnete Daniela Kolbe eine Schwächung der politischen Bildung, wie die Thüringer Allgemeine berichtet.
Rupperts Hauptargument: Die Regierung wolle künftig keine Schulden mehr machen, denn ein gigantisches Haushaltsdefizit schade der Demokratie mehr als alles andere.
Kolbe hingegen weist darauf hin, die schwarz-gelbe Regierung habe nach der Wahl versichert, nicht bei der Bildung zu kürzen. Gerade in Krisenzeiten benötige eine Demokratie jedoch mehr politische Bildung anstatt weniger. Auch im bap-Interview sprach Daniela Kolbe bereits über die Rolle der politischen Bildung für die Gesellschaft.
LAAW: Unterschriftenaktion zum Erhalt der Politischen Bildung
Die Landesarbeitsgemeinschaft für eine andere Weiterbildung NRW e.V. (LAAW) unterstützt die Kampagne und weist auf die Unterschriftenaktion für mehr Fördermittel hin.
KBE-Newsletter weist auf Kampagne hin
Die Katholische Bundesarbeitsgemeinschaft für Erwachsenenbildung (KBE) stellt im Newsletter 11/2010 unter Punkt 5 die Kampagne vor und ruft zur Unterstützung auf.
ADB auf Facebook
Die arbeitsgemeinschaft Demokratischer Bildungswerke (ADB e.V.) hat auch eine Facebook-Seite, auf die wir hier gerne hinweisen.
Informationsportal macht auf Kampagne aufmerksam
Das Informationsportal zur politischen Bildung verweist auf die Kampagne.