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Gute Gründe
Was ist Ihr guter Grund für Politische Bildung? Schreiben sie uns einen Kommentar oder twittern Sie Ihre Meinung mit dem Hashtag #dbpb2011.
Gerade in einer Zeit, in der wir einerseits fast täglich von gewalttätigen und anderen Erscheinungsformen des Rechtsextremismus erfahren, der als Ausdruck von Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Intoleranz längst mitten in unserer Gesellschaft angekommen ist und andererseits die Notwendigkeit von gelebter und erfahrener Demokratie gerade bei Jugendlichen immer deutlicher hervortritt, muss die Beschneidung politischer Bildung geradezu als anachronistischer Akt erscheinen. Eine Erziehung und Bildung zur Demokratie im Sinne einer aktiven und partizipatorischen Bürgergesellschaft ist ohne politische Bildung nicht denkbar.
Wer keine politische Bildung besitzt, geht Gefahr der falschen politisch orientierten Seite zuzugehören. Wohin das führen kann, zeigt uns die Geschichte. Wer auf politische Bildung verzichtet, unterstützt das Chaos. Demokratie braucht Bildung, sehr wichtig die politische.
Ines Hepting
Politische Teilhabe geht nicht ohne Verstehen. Politisches Verstehen geht nicht ohne Bildung.
Sebastian Basedow
Der digitale Umbruch bringt Wandel für alle gesellschaftlichen Bereiche mit sich. Wo wenn nicht in der politischen Bildung soll die demokratische Debatte darüber geführt werden, wie dieser Wandel gestaltet werden kann?
Politische Bildung bedeutet Politik im Herzen lernen.
Gerade in einer Zeit, in der der Bürger mehr und mehr eingebunden werden will und ja anscheinend auch eingebunden werden soll, braucht es eher mehr Finanzmittel für die politische Bildung und nicht weniger. Denn nur wer informiert ist, kann auch konstruktiv mitmachen!
Bundesregierung gefährdet Politische Bildung
Die Arbeitsgemeinschaft Demokratischer Bildungswerke ist einer der größten freien
Träger der politischen Weiterbildung in der Bundesrepublik. In seiner Mitgliederversammlung hat sie sich am 24. September 2010 mit den Kürzungen der Bundeszentrale für politische Bildung beschäftigt und eine Erklärung verabschiedet, in der die Rücknahme der Kürzung und eine !0 % Erhöhung fordert.
u. a. erklärte die Arbeitsgemeinschaft:
Die Arbeitsgemeinschaft Demokratischer Bildungswerke verurteilt aufs Schärfste die aktuellen Pläne der Bundesregierung zur Kürzung der Mittel für die politische Bildung. (…) Gegen die Kürzungspläne setzen wir daher unsere Forderung, den Haushaltsansatz für die Bundeszentrale für politische Bildung um zehn Prozent anzuheben.
Vollständiger Text der Erklärung im Wortlaut siehe Anlage.
Demokratie braucht politische Bildung
Schwarze Wolken ziehen für die politische Bildung auf. Die Bundesregierung plant in den nächsten Jahren erhebliche Einschnitte in den Haushalt der Bundeszentrale für politische Bildung. Das hat große Auswirkungen auf die Förderung vieler Träger politische Bildung, die auch Mitglied im bap sind. Der Vorstand des bap hat deshalb beschlossen, im Interesse dieser Träger und im Interesse der bundesweit agierenden politischen Bildung eine Kampagne ins Leben zu rufen mit dem Titel: Demokratie braucht politische Bildung, um diese Kürzungen abzuwenden.
Politischen Bildungsträgern droht der Kahlschlag
Wie ein Vertreter des von dem für die Bundeszentrale für politische Bildung zuständigen Bundesinnenministeriums am 7. Juli 2010 in Berlin ankündigte, plant die Bundesregierung massive Kürzungen im Bereich der politischen Bildung. Der Etat der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) soll in 2011 bereits um 1,5 Mio Euro reduziert werden, nach den Plänen der Regierung sind es aber schon 2012 über 5 Mio. Euro und in den beiden Folgejahren jeweils noch einmal je 4,8 Mio Euro, die gestrichen werden sollen.