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Gute Gründe
Was ist Ihr guter Grund für Politische Bildung? Schreiben sie uns einen Kommentar oder twittern Sie Ihre Meinung mit dem Hashtag #dbpb2011.
Wer keine politische Bildung besitzt, geht Gefahr der falschen politisch orientierten Seite zuzugehören. Wohin das führen kann, zeigt uns die Geschichte. Wer auf politische Bildung verzichtet, unterstützt das Chaos. Demokratie braucht Bildung, sehr wichtig die politische.
Ines Hepting
Politische Teilhabe geht nicht ohne Verstehen. Politisches Verstehen geht nicht ohne Bildung.
Sebastian Basedow
Der digitale Umbruch bringt Wandel für alle gesellschaftlichen Bereiche mit sich. Wo wenn nicht in der politischen Bildung soll die demokratische Debatte darüber geführt werden, wie dieser Wandel gestaltet werden kann?
Politische Bildung bedeutet Politik im Herzen lernen.
Gerade in einer Zeit, in der der Bürger mehr und mehr eingebunden werden will und ja anscheinend auch eingebunden werden soll, braucht es eher mehr Finanzmittel für die politische Bildung und nicht weniger. Denn nur wer informiert ist, kann auch konstruktiv mitmachen!
Politische Bildung: dauerhafte Angebote gegen Extremismus dienen der Zukunftsvorsorge der Demokratie
Im Zusammenhang mit den erschreckenden Entwicklungen und ständig neuen Erkenntnissen zum Rechtsextremismus in unserer Gesellschaft wird jetzt nach mehr Überwachung und nach Verboten gerufen. Es ist unglaublich, was über Jahre hinweg praktisch unbeachtet in unserer Gesellschaft geschehen konnte. Erschreckend sind auch die Einstellungen und Überzeugungen, die diesem Handeln zugrundeliegen. Für unsere demokratische Gesellschaft ist es äußerst bedenklich, dass die Akteure dabei auf stillschweigende oder aktive Unterstützung aus der Bevölkerung zurückgreifen konnten. Welche Reaktionen notwendig sind, lässt sich derzeit noch nicht beurteilen. In einem ersten Schritt sind auf jeden Fall mehr Information und Aufklärung notwendig: Welche Straftaten wurden tatsächlich geplant oder ausgeführt? Was wussten die staatlichen Überwachungsorgane und warum wussten sie vieles nicht?
Überparteiliche Rettungsversuche für die politische Bildung erfolglos: Haushaltskürzungen im Bereich der politischen Bildung konnten nicht verhindert werden
Trotz überparteilicher Rettungsversuche konnte die Kürzung im Bereich der politischen Bildung im Bundeshaushalt nicht verhindert werden. Bereits im Vorfeld hatte der Vorsitzende des Bundesausschusses Politische Bildung (bap), Lothar Harles, den Kuratoriumsmitgliedern der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb für ihren großen Einsatz gedankt. „Durch diese Entscheidung lassen wir uns nicht entmutigen. Wir werden unsere Kampagne „Demokratie braucht politische Bildung“ fortsetzen“, zeigt sich Harles nach Bekanntwerden der Beratungsergebnisse kämpferisch.
Also: Weiter die Petition zeichnen und damit ein Zeichen für die Politische Bildung setzen!
Aktuelle Meldung: Bereits mehr als 1500 Unterschriften
Angesichts der zu erwartenden Mittelkürzungen für die politische Bildung im Bundeshaushalt 2012 für die politische Bildung hat der Bundesausschuss eine Unterschriften-Kampagne gestartet.
MdB Jürgen Herrmann: „Politische Bildungsarbeit hat hohe Bedeutung für die Demokratie“
„Die Bildungsarbeit der vielfältigen Träger der politischen Bildung hat für unsere Demokratie eine hohe Bedeutung. Mit unterschiedlichen Seminarkonzepten erreichen sie bundesweit all jene Bürger vor Ort, die auch aus Sicht des Bundes für Politik interessiert werden können.“ Zu dieser Einschätzung kam der Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Höxter/Lippe und Mitglied des Haushaltsausschusses, Jürgen Herrmann, im Gespräch mit dem Vorsitzenden des Bundesausschusses Politische Bildung (bap), Lothar Harles (Bonn), und dem Leiter des Instituts für Migrations– und Aussiedlerfragen, Dr. Johannes Müller aus Oerlinghausen. Vermittelt hatte das Gespräch im Christlichen Bildungswerk „Die Hegge“ Michael Gennert, pädagogischer Leiter des Bildungswerkes.
bpb Kuratorium
Mit einer Entschließung mit dem Titel „Demokratie braucht politische Bildung“ vom 24. Februar 2011 hat das Kuratorium der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) die Bundesregierung aufgefordert, im Entwurf des Bundeshaushalts 2012ff. auf die geplanten Kürzungen im Bereich der politischen Bildung zu verzichten. Dies vermeldet der Bundesausschuss Politische Bildung (bap) in einer Pressemitteilung. Der Appell des Kuratoriums richte sich auch an die Bundestagsabgeordneten im Haushaltsausschuss. Stärkung nicht Schwächung der politischen Bildung liege im ureigensten Interesse der Politik. Denn Demokratie als „offenste und menschenfreundlichste aller Staatsformen“ müsse tagtäglich neu gelehrt und gelernt, gestaltet und bewahrt werden.